Gesundheit

Hier möchte ich einen kleinen Einblick geben, was sich gesundheitlich bei mir alles getan hat. Denn neben dem ethischen Aspekt spielt die Gesundheit eine sehr grosse Rolle für mich und meine Familie.

Ich litt schon immer unter Verdauungsproblemen. Oft rannte ich Minuten später nach einer Mahlzeit oder einem Kaffee aufs Klo. Alles was Sahne oder Milch beinhaltete war heftig. Aber auch verarbeitete Produkte waren eine Last für meinen Körper.
Ich hatte als Kind schon Ekzeme in den Ellbeugen, an den Armen und an den Händen. Diese Symptome waren je nach Lebensphase, Nahrung & Stress mal heftiger und mal schwächer ausgeprägt. Während meiner Prüfungszeit erweiterte es sich sogar auf die Kniebeugen und Oberschenkel

Ich hatte immer Haarausfall, durch die Schwangerschaften war es zeitweise so heftig, dass ich kahle Stellen auf dem Kopf hatte und bei jedem „durch die Haare fahren“ etliche Haare in den Händen hielt. Ich musste regelmässig beim Haare waschen weinen, aus lauter Angst, bald keine mehr zu haben. Morgens war das Kopfkissen voll davon.

Ebenfalls wurden meine Menstruationsbeschwerden mit den Jahren, und durch die Schwangerschaften immer heftiger. 2006 hatte ich eine OP bei der mehrere Zysten und verwachsenes Gewebe entfernt wurden. Die Diagnose „Endometriose“ wurde hier ebenfalls gestellt. Da ich aber immer recht schnell schwanger wurde, hielt man die Krankheit für weniger ausgeprägt. Jedoch wurden die Beschwerden nach meinem letzten Kind extrem schlimmer. Ich zählte plötzlich zu diesen „kranken Frauen“ wie es das Umfeld gerne nennt. Ich bekam im Vorfeld Migräneanfälle, Heisshungerattaken, Schwindel und Übelkeit.
Wenn die Blutung einsetzte lag ich 2-3 Tage flach, konnte nicht wirklich aufstehen. Ich hatte so starke Schmerzen das weder Paracetamol noch Ibuprofen halfen. Ich litt sehr darunter, dass ich nicht für meine Kinder sorgen konnte während dieser Zeit, und auch sie litten, weil sie die Situation nicht verstanden, wieso die Mama sooft Bauchweh hatte. Sie dachten ich sei schwer krank. Assoziierten es mit der Uroma die Darmkrebs hatte. So konnte es nicht weitergehen…

Je länger ich vegan aß, umso besser ging es mir. Seit 2015 habe ich meinen Rohkostanteil erheblich gesteigert. Ich trinke mindestens einmal tgl. einen grünen Smoothie/Saft. Habe bis letztes Jahr im Herbst immer für einige Tage Saftfasten gemacht.
Mein Darm reagierte nur noch auf meinen Kaffee, den ich wirklich sehr gerne und oft trank.  Industriell gefertigtes Essen wie z.B. Fleischersatz, den es hier ab und an gibt, war kein Problem, solange ich aufpasste in welcher Phase meines Zyklus ich darauf verzichtete. Meine Beschwerden der Endometriose konnte ich so ein wenig reduzieren. Aber leider nicht ganz verschwinden lassen. Ich beschäftigte mich stark mit dem Thema „Endometriose & Ernährung“. Die erhöhte Rohkost um meinen Eisprung und um die Regel selbst, tat mir sehr gut. Ich konnte über die Jahre eine gute Intuition was das Essen anging entwickeln.
Zusätzlich besuchte ich mehrere Vorträge und hatte Einzelsitzungen bei einer Kinesiologin und einer professionellen Beraterin bzgl. der Themen Frau sein, Sexualität und Partnerschaft. Hier könnt ihr mehr über Letztere erfahren!

Seit Januar 2020 beschäftige ich mich zusätzlich mit der Lehre von Anthony William. Er schrieb mehrere Bücher über das Thema Heilung und Essen und noch vieles mehr.
Ich erlitt Anfang des Jahres einen Zusammenbruch. Ich habe seit der Geburt meiner Tochter 2009 immer wieder Phasen in denen ich starkes Herzrasen, Herzstolpern, innere Unruhe, Hirnnebel, depressive Phasen und noch einiges mehr hatte.

Meine Geschichte hierzu kannst du dort lesen…..

All diese Veränderungen haben mein Inneres & Äusseres um einiges erweitert. Ich bin dankbar dafür, diesen Weg gefunden zu haben, Menschen getroffen zu haben die mich begleitet und inspiriert haben und ich freue mich immer wenn ich nun auch Menschen inspirieren oder begleiten kann <3

Edit: Ich möchte mich hier ausschliesslich davon distanzieren, Diagnosen zu stellen oder Therapieansätze zu vermitteln. Meine Artikel ersetzen keinen Arzt!

Es geht mir darum, euch anzuschubsen, in eine Richtung zu denken, die ihr bis dato vielleicht außer Acht gelassen habt. Nämlich eure körpereigene Kraft – die sich nicht nur auf Anatomie oder Krankheitslehre stützt. Unser ganzes Sein wird schliesslich durch 3 Elemente gehalten:
KÖRPER – SEELE – GEIST

Sind diese im Einklang geht es uns gut. Ist nur Eins davon aus dem Gleichgewicht geraten oder von Störfaktoren besetzt, schwanken wir.

Habt ihr Beschwerden , egal welcher Art sie sind, werdet ruhig und achtet auf die Antwort in Euch…  <3

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Habt ihr Fragen zu dem Thema? Gerne könnt ihr mich gerne einfach anschreiben!